Fachbereich

Gynäkologie

Die gut informierte und zu Recht auf körperliche Integrität Wert legende moderne Frau wünscht bei notwendigen Operationen nach Möglichkeit minimal invasive Techniken und einen möglichen Organerhalt.
Die meisten gynäkologischen Eingriffe lassen sich mit modernen endoskopischen Techniken durchführen, gegebenenfalls in Kombination mit dem Operationsweg durch die Scheide.

Operationen mit einem Leibschnitt werden in naher Zukunft nur noch bei fortgeschrittenen bösartigen Erkrankungen oder extrem großen Tumoren angezeigt sein. Dieser Tendenz im Wandel der gynäkologischen Operationen von maximal invasiv mit Leibschnitt zu minimal invasiv durch Bauchspiegelung hat sich die Klinik für Minimal Invasive Chirurgie mit besonderer Intensität angenommen.
Im Einzelnen kommen folgende gynäkologische Operationen zur Anwendung:

Bauchspiegelung bei

  • Veränderungen an den Eierstöcken und Eileitern
  • Verwachsungen nach Voroperationen
  • Myomen
  • Endometriose
  • Unerfülltem Kinderwunsch
  • Entzündungen
  • Senkungsbeschwerden
  • Harninkontinenz
  • Endometriumkarzinom
  • Zervixkarzinom

Bei bösartigen Veränderungen wird die Bauchspiegelung mit einer Operation durch die Scheide kombiniert, so daß bei frühen Stadien der Erkrankung ein Leibschnitt verhindert werden kann.


Spiegelung der Gebärmutterhöhle bei

  • Blutungsstörungen
  • Polypen
  • Myome
  • Unerfülltem Kinderwunsch

Je nach Art des Eingriffes beträgt der Krankenhausaufenthalt in der Regel 2-7 Tage.